Bezirksverband der Gartenfreunde Karlsruhe e.V.
Aktuelles
Brauereiführung in der Hoepfnerburg
Vor dem Gebäude der Brauerei Hoepfner trafen wir uns am 18.01.11 um 15 Uhr, dann begann die Führung.
Pfarrer Hoepfner gründete 1798 in Liedolsheim die Brauerei und 1849 siedelte diese nach Karlsruhe um. In Anlehnung an das Schloss Neuschwanstein wurde die Burg erbaut, einer der Türme ist originalgetreu nachgebildet. Die Biersorten sind regionale Marken und werden noch nach altem Herstellungsverfahren gebraut. Man verwendet dazu auch das enthärtete „Karlsruhe Wasser“. Selbst die Hefe ist aus eigener Herstellung.
In der Mälzerei gibt es 6 riesengroße Bottiche mit je 40 Tonnen Fassungsvermögen für das Getreide. Die Keimung beginnt auf der Keimstraße. Wenn diese abgeschlossen ist, wird das Keimgetreide auf der Darre getrocknet, dann verlesen und gemahlen. Das mit Wasser vermischte Malz kommt im Sudhaus in den Läuterbottich. Wenn die Maischeablagerung beendet ist, gibt man den Hopfen dazu. Das Ganze wird in der Würzepfanne gekocht, kommt ins Kühlhaus und erst dort wird in der Würzepfanne gekocht, kommt ins Kühlhaus und erst dort wird die Hefe zugesetzt. Jetzt beginnt der Produktionsprozess. Die heiße Würze fließt im Gärkeller in große Bottiche, die mit Eiswasser abgekühlt wird. Übrigens, die Brauerei Hoepfner hat den größten offenen Gärkeller in ganz Deutschland. Die Hefe setzt sich an den Rändern fest, wird nach Leerung der Bottiche abgeschabt und weiterverwendet. Nun fließt das Bier in Lagertanks um auszureifen. Der Lagerkeller fasst 3 Millionen Liter Bier.
Wir konnten einen Keller besichtigen, in dem 2 Tanks mit 185.000 Liter Fassungsvermögen standen. Wenn das Bier reif ist, fließt es durch einen Schichtenfilter, um in der Abfüllhalle in Flaschen gefüllt zu werden. Nachdem sie mit Kronenkorken und Etiketten versehen sind, kommen sie in die Kästen, in der Stunde sind es 50.000 Flaschen! Anschließend konnten wir die Biersorten probieren.
Es war eine tolle Führung, bei der keine Fragen offen blieben.
Fahrt zum Nikolaus
Am Dienstag, 07.12.2010 machten wir mit dem Bus eine Nikolausfahrt zur Firma Betz nach Ödenwaldstetten. Wir fuhren schon um 8.00 Uhr los, damit wir trotz des schlechten Wetters pünktlich zum vereinbarten Termin kamen.
Ein Mitarbeiter begrüßte uns und es wurde zuerst ein Frühstück serviert. In der anschließenden Modenschau sahen wir die aktuellen Modelle, die danach auch gekauft werden konnten. Beim Schauen in den Verkaufsräumen ging die Zeit im Nu vorüber. Es war schnell 12.30 Uhr, da gab es als Mittagessen Maultaschen, die sehr lecker und reichlich bemessen waren. Zum Abschied erhielten wir ein Präsent.
Jetzt kam der 2. Teil unserer Fahrt – nämlich Besuch des Weihnachtsmarktes in Esslingen. Dort gibt es einen normalen und einen mittelalterlichen Teil. Die Budenbesitzer sind nach der damaligen Mode gekleidet, das Essen, die Getränke und die Waren sind ebenfalls so nachempfunden. Beide Teile sind sehr umfangreich, da bräuchte man Stunden um alles anzusehen. Leider fing es zu regnen an, sodass wir beschirmt die Buden betrachteten.
Die Fahrt verlief ohne größeren Stau und unser bewährter Herr Christmann chauffierte uns wieder mal ganz toll.
Es war ein schöner und ruhiger Ausklang zum Jahresende.
Besuch beim Landwirt in Ottenhöfen
Am 19.10.2010 trafen wir und bei dem VBK, um mit dem Bus und unserem bewährten Fahrer, Herrn Christmann, nach Ottenhöfen zum Köningerhof zu fahren.
Nach einem kurzen Anstieg zu Fuß kamen wir am Mostbrunnen vorbei, der verschiedene Schnäpse und Apfelmost für die Wanderer beherbergt. Der Köningerhof betreibt Landwirtschaft und hatte bis vor 3 Jahren noch Kühe. Jetzt tummeln sich Schafe, Schweine und Esel dort.
Im Scheunenmuseum und dem Häckselhus befindet sich eine große Sammlung von Werkzeugen, Gerätschaften und Gebrauchsgegenständen des bäuerlichen Lebens. Wie z.B. eine Drechselmaschine – sie sieht wie ein Webstuhl aus oder eine Spätzlemaschine, mit der man den Teig abschneiden kann. Das Laub wurde im Kastanienlaubkorb gesammelt und als Streu für die Kühe verwendet.
Im Fasskeller wird der Most hergestellt und in der Schnapsbrennerei kann man die Edelbrände und Liköre probieren.
Dazu bekamen wir ein tolles Bauernversper mit hausgemachter Wurst und Schinken. Dazu gab es Most und Apfelsaft.
Der Hausherr spielte auf der Tuba und dem Akkordeon vor. Dann holte er ganz einfach gebaute Instrumente und wies einige der Damen in die Technik ein. Frau Walter bekam ein Waschbrett. Damit sie zünftig aussah, wurde ihr ein Bollenhut aufgesetzt. Wir amüsierten uns köstlich über die „Hausmusik“.
Nach diesem schönen Nachmittag fuhren wir beladen mit „hochprozentigen“ Taschen (für unsere Männer) wieder nach Hause.





















