Bezirksverband der Gartenfreunde Karlsruhe e.V.

Aktuelle News

Änderungen für Versicherte zum 01.01.2017

Als Kleingartenpächter steckt man viel Arbeit, Geld und Zeit in die Pflege seiner grünen Oase. Um diese ausreichend vor Beschädigungen zu schützen, gibt es zum 01. Januar 2017 in der FED-Versicherung einige Änderungen. Folgendes müssen Sie als Versicherter berücksichtigen.

Die Änderungen im Versicherungsvertrag der FED-Versicherung treten zum 01. Januar 2017 in Kraft. Es gibt zwei tiefer greifende Veränderungen: Alle Versicherungssummen (3.500 Euro, 4.000 Euro und 4.500 Euro) entfallen und werden automatisch auf 5.000 Euro angehoben. Versicherte, die das nicht möchten, müssen bis zum 15. Dezember 2016 ihre bestehenden FED-Versicherungen kündigen. Neu in die Versicherung aufgenommen wurden die Aufräumungs- und Entsorgungskosten. Im Fall eines Totalschadens werden diese Kosten nun zusätzlich ohne erhöhte Beitragskosten für die Versicherten berechnet. Alle weiteren Änderungen können Sie im Einzelnen nachfolgend lesen.


Mit gutem Beispiel vorangehen

Auch in diesem Jahr war die Bezirks-Gesamtvorstands-Versammlung der Gartenfreunde Karlsruhe e.V. am 17. März 2016 wieder gut besucht. Resümee des Treffens: Engagement zahlt sich aus


Drei Narzissen für Karlsruhe

„Zum Abschluss des 300jährigen Karlsruher Stadtgeburtstags schenkt der Bezirksverband der Gartenfreunde Karlsruhe (BVKA), der Stadt die „Blütezeit“, eine Skulptur aus der Hand des Karlsruher Künstlers, Hans Wetzl“, so Alfred Lüthin, Vorsitzender BVKA.
Die feierliche Enthüllung der „Blütezeit“ fand am 11. Dezember 2015 auf dem Verbandsgelände in Karlsruhe-Hagsfeld statt, wo der dauerhafte Standort dieser Skulptur ausgewählt wurde. Zahlreiche Gäste aus den Reihen der Stadtverwaltung, Politik, und der Kleingärtner sind gekommen, um bei diesem Ereignis dabei zu sein.


Asiatischen Tigermücke im KGV Freiburg Nord entdeckt

Im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie der KABS/IfD in Zusammenarbeit mit der Universität Freiburg wurde kürzlich eine größere, brütende Population der Asiatischen Tigermücke in Freiburg entdeckt.
Dabei konnten in der Kleingartenanlage Freiburg Nord in ca. 18% aller untersuchten Wasserbehältnisse, insbesondere Regentonnen, Entwicklungsstadien von der Tigermücke (Aedes albopictus) gefunden werden. Die Anzahl der Individuen variierte dabei zwischen einigen wenigen und mehreren hundert pro Container. Neben Larven und Puppen in den Brutgewässern konnten in einigen Parzellen auch frisch geschlüpfte Adulte der Asiatischen Tigermücke beobachtet werden, die sich in typischen Ruhezonen (z.B. Gebüschen) in der Nähe der Brutstätten aufhielten.


Bodenproben

Eine korrekte Düngewirtschaft schont unsere Umwelt, aber auch den Geldbeutel des Kleingärtners. Jedes Gramm zu viel aufgebrachtes Düngemittel wandert ungenutzt in das Grundwasser. Der Bezirksverband der Gartenfreunde Karlsruhe bietet seinen Mitgliedern eine preisgünstige Bodenanalyse mit schriftlicher Düngeberatung zum Preis von 13,00 Euro an. Die Untersuchung erstreckt sich auf den pH-Wert, Phosphat, Kalium, Magnesium und Calcium. Die Kleingartenvereine wurden mit Rundschreiben gebeten, ihren Mitgliedern eine Sammelaktion zur Entnahme von Bodenproben anzubieten. Wenn Sie an der Analyse Ihres Gartenbodens interessiert sind, wenden Sie sich bitte an Ihren Vorstand. Die schriftliche Düngeberatung wird Ihnen direkt nach Hause gesendet.

So ziehen Sie eine Bodenprobe richtig

Proben sollten möglichst jeweils nur von einer einheitlich genutzten Fläche entnommen werden, wie z.B. das Gemüsebeet, die Obstfläche, der Rasen, das Erdbeerbeet etc.
Diese müssen dann auch speziell gekennzeichnet werden.
Die Zeit für die Probenahme ist am zweckmäßigsten der Herbst oder das zeitige Frühjahr, und zwar vor einer Düngergabe, egal, ob mit Mineraldüngern oder mit Kompost.
Die Bodenprobe muss einen repräsentativen Querschnitt der Bodenkrume widerspiegeln.
Entnahmetiefe bei:

• Gemüsegarten 20-25 cm

• Obstbäume, Sträucher 30 cm

• Rasenflächen maximal 10 cm

Von der zu untersuchenden Fläche sollten mehrere, gut verteilte Proben entnommen (von etwa 10 –15 Stellen) und in einem peinlichst sauberen Gefäß zu einer Mischprobe vereinigt werden.
Proben können sowohl mit einem Bohrstab als auch mit einem Spaten entnommen werden. Den Bohrstab sticht man senkrecht in den Boden hinein, dreht ihn um 180 °, zieht ihn wieder heraus und entfernt dann die Probe aus der Nut.
Bei der Entnahme mit dem Spaten hebt man den ersten Stich heraus und trennt mit dem zweiten Stich eine 3- 5 cm dicke Scheibe über die gesamte Blattlänge des Spatens ab, dann entfernt man den größten Teil der Erde bis auf einen schmalen Streifen und stellt aus diesen Streifen die Mischprobe her.
Die gesammelten Bodenproben werden gut durchmischt und in einen unbenutzten Plastikbeutel gefüllt. Die so gesammelte Mischprobe (etwa 250 g je Probe) wird fest verschlossen und außen mit dem Namen, der Adresse sowie mit der Bezeichnung der Fläche (z.B. Gemüse, Obst etc.) versehen.