
Die Einlagerung größerer Mengen Obst und Gemüse ist nur möglich, wenn geeignete Räume vorhanden sind.
Keller müssen weitläufig, gut belüftet und kühl sein.

Der Buchsbaumzünsler wurde erst vor wenigen Jahren aus Ostasien nach Europa eingeschleppt. Er ist vor allem für das gleichnamige Ziergehölz eine Gefahr. Die gelb, grün und schwarz gestreiften Raupen des kleinen, schwarz-weiß gefärbten Falters sind enorm gefräßig.
Alle drei dieser neuen Schädlinge haben eine unangenehme Eigenschaft gemeinsam: Sie sind schwer zu bekämpfen. Wirksame für den Kleingarten geeignete Insektizide gibt es bisher kaum, dem Kleingärtner bleibt also nur die mechanische Methode. Die Maulbeerschildblaus kann man mit einer Drahtbürste abbürsten. Die Raupen des Maulbeerzünslers muss man von der befallenen Pflanze ablesen, die Gespinste herausschneiden und das Ganze dann über den Restmüll entsorgen.
Für Kleingärtner, denen die Arbeit im Garten aus Alters- oder aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr leicht fällt, ist ein Hochbeet eine sinnvolle Alternative zum normalen Gartenbeet. In 70 oder 80 Zentimeter Höhe lässt sich körperschonend fast alles anbauen, was auch in den normalen Flachbeeten gedeiht. Aber Hügelbeete sind nicht nur für Behinderte oder alte Menschen eine wundervolle Möglichkeit als Kleingärtner aktiv zu sein, sie bieten Vorteile die für jeden Schreber interessant sind.

Durch seine steilen Wände sind die angebauten Pflanzen für viele Schädlinge kaum erreichbar. Baut man am Boden einen engmaschigen Draht ein, haben Ratten und Wühlmäuse keine Chance. Und auch den Maulwurf muss man nicht mehr fürchten.

Hochbeete sind Warmbeete. Die Wärme der Sonnenstrahlen wird durch die bodenferne Lage besser genutzt. Außerdem sind sie durch Stroh-, Reisig-, Laub- und Holzschichten gegen den kühlen Boden geschützt und wie ein Komposthaufen produziert ein Hochbeet durch die Verrottungsprozesse in seinem Inneren seine eigene Wärme. Temperaturen, die zeitweilig mehr als fünf Grad über denen in einem Flachbeet liegen, begünstigen die Keimung und das Wachstum der Gartenpflanzen.
Ein Hochbeet - so haben Studien ergeben - bringt bis zu drei Mal so viel Ertrag wie ein Flachbeet. Besonders wärmeliebende Pflanzen wie beispielsweise Paprika gedeihen prächtig.
Um all diese Vorteile nutzen können, muss das Hochbeet an einem sonnigen Standort so angelegt werden, dass die Längsachse des Beets in Nord–Süd Richtung liegt. Die senkrechten Wände der Hochbeete können so die Wärme der Morgen- und Abendsonne optimal ausnutzen.
Die Grundfläche auf der das künftige Beet entstehen soll, muss etwa zwei Spatenstiche tief ausgehoben werden. Der Boden wird dann mit fein-maschigem Draht, der an den unteren Wänden der Rahmenkonstruktion des Hochbeets befestigt wird, ausgelegt. Ziel ist es, Wühlmäuse und Maulwürfe von den Wurzeln der Pflanzen fern zu halten.
Zum Bau können Bohlen, Rund- und Schalhölzer, Wellblech, Stein und andere stabile Materialien verwendet werden. Holz sollte imprägniert sein, damit sich die Lebensdauer des Beetes verlängert. Inzwischen sind auch biologische Präparate im Handel. Entscheidend hängt aber die Lebensdauer eines Hochbeetes von der Dauer der Rotteprozesse im Innern ab. Dieser und die damit verbundene Wärmeproduktion bleiben solange erhalten, bis das eingebaute organische Material und vor allem das grobe Holz vollständig in Humus umgewandelt sind. Insofern sollten bei der Vorbereitung neben den Baumaterialien für die Wände auch das Volumen des mit Holz, Reisig und anderem organischen Materials zu füllenden Hohlraum bedacht werden.
Eine Holzkonstruktion, wird mittels Vierkantpfosten, die ins Erdreich geschlagen werden, gestützt. Die Füllung des Beetes erzeugt einen starken Druck auf die Außenwände. Daher werden die Pfosten mit Gewindestangen, Unterlegscheiben und Muttern an beiden Seiten verstrebt. Wichtig ist, dass im unteren Bereich des Beetes von unten und von den Seiten Regenwürmer und Mikroorganismen Zutritt zum Rottematerial haben.
Die Füllung erfolgt folgendermaßen: Zuunterst liegen dicke Holzstämme und Äste. Die Hohlräume werden mit Holzhäcksel ausgefüllt und "zur Rotte angeimpft", das heißt sie werden leicht mit feuchter Muttererde überdeckt. Es folgen Heckenschnitt, Reisig, Grassoden, Stroh, Rasenschnitt oder Laub. Zuletzt werden Kompost und die zuvor ausgehobene Muttererde aufgetragen. Reifer Kompost sollte immer nur oben aufgedeckt, evtl. locker mit der Muttererde gemischt, aber nicht untergearbeitet werden.
Hochbeete haben bei sorgfältiger Anlage eine Lebensdauer von 10-15 (u.U. sogar 20) Jahren
http://www.meingartenversand.de/specials/hochbeet/




wurzelechte Anzucht wirkt wuchsbremsend.

St. Julien 655/2 -wegen starker Ausläuferbildung- bzw. Fereley -wegen problematischer Frosthärte in Süd- und Ostdeutschland- nicht empfehlenswert.

Dass das so ist, weiß man nicht erst seit der Neuzeit. Begrünte Dächer gibt es schon lange. Ihre Ursprünge reichen bis in die vorchristliche Zeit zurück. Als Klimaschutz waren sie schon immer in extremen Klimazonen gefragt. Beispiele sind die Grassodendächer in
Skandinavien, Kanada, Afrika oder die mit Moos bedeckten Häuser in Island.
