Bezirksverband der Gartenfreunde Karlsruhe e.V.

Bürgermeister Klaus Stapf bei seinem Grußwort, daneben Alfred Lüthin, Vorsitzender BVKA und Bernd Kuhn, stellvertretender Vorsitzender BVKA.

Wettbewerbe sind ein wichtiger Motor für die Öffentlichkeitsarbeit. Jeder Wettbewerb führt zu Qualitätssteigerungen, zu neuen Innovationen und zwingt die Teilnehmer zum Nach-, aber auch zum Vordenken. In einer Welt ohne Wettbewerb würden die Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft, aber auch die Kleingartenkultur stagnieren. Ohne Wettbewerbe um ein besseres, sozialeres und ökologischeres Miteinander gäbe es keinen Anreiz, sich weiterzuentwickeln“, so Alfred Lüthin, Vorsitzender des BVKA, in seiner Eingangsrede auf der Bezirksvorständeversammlung. Über 110 Vereinsvertreter und zahlreiche Gäste aus Politik und Stadtverwaltung kamen am 15. November 2018 im Casino im Technologiepark Karlsruhe zusammen, um die schönsten Kleingartenanlagen des 30. Oberbürgermeister-Wettbewerbs zu küren. Bereits seit 60 Jahren wird der Wettbewerb im Zwei-Jahres-Rhythmus in Karlsruhe ausgetragen. Mitmachen können alle dem Verband angeschlossenen städtischen Kleingartenvereine. Im vergangenen Jahr präsentierten sich 18 davon den Augen einer Fachjury. Bei zwei Bewertungsfahrten im Juli 2018 besichtigte die Bewertungskommission, bestehend aus Vertretern des BVKA sowie des Gartenbauamts und Liegenschaftsamts der Stadt Karlsruhe, die teilnehmenden Kleingartenvereine und bewertete sie nach den vorgegebenen Kriterien.

Hohes Niveau
„Bei der Punktevergabe kam es uns vor allem auf den Gesamteindruck der Anlage an und in welchem Zustand sich die Einzelgärten befinden – gerade auch was die kleingärtnerische Nutzung und die ökologischen Maßnahmen angeht. Außerdem sind die Begrüßung durch den Verein und soziale oder naturbezogene Projekte in die Bewertung eingeflossen. Insgesamt waren alle Anlagen dieses Mal auf einem sehr hohen Niveau“, so Alfred Lüthin. Alle der 18 teilnehmenden Vereine erreichten deshalb auch die Plätze 1 bis 3, es gab keine Verlierer. Den stolzen ersten Platz sicherten sich die Anlage „Am Reitschulschlag“ – die auch auf Bundesebene Gold gewann – sowie die Vereine „Mitte-Ost“, „Exerzierplatz“, „Im Albgrün“ und „Rheinstrandsiedlung“. Alle fünf bestachen durch besonders ökologische Anbauweisen oder gesellschaftsrelevante Projekte, wie die Anlage „Exerzierplatz“ mit einem eigens angelegten Klinikgarten. Urkunden und Glückwünsche überbrachte den glücklichen Gewinneranlagen Karlsruhes Umweltbürgermeister Klaus Stapf. Alfred Lüthin: „Das Feedback der Stadt war durchwegs positiv. Vor allem die vielen naturbezogenen Maßnahmen der einzelnen Vereine, um die Biodiversität zu fördern, wurden vielfach gelobt.“

Der Bezirksverband nahm sich den besonderen Abend auch zum Anlass, um den scheidenden Bürgermeister Klaus Stapf zu ehren. In Würdigung seiner besonderen Verdienste um das Kleingartenwesen in Karlsruhe wurde dieser von
Alfred Lüthin mit der Goldenen Ehrennadel mit Kranz des Bezirksverbands der Gartenfreunde Karlsruhe ausgezeichnet.


Sieger des 30. Oberbürgermeister-Wettbewerbs

Platz 1
Am Reitschulschlag
Mitte-Ost
Exerzierplatz
Im Albgrün
Rheinstrandsiedlung

Platz 2
Grötzingen/Sandäcker
Hintere Waid
Karlsruhe Süd
Rüppurr/Battstraße
Lohn-Lissen
Fasanengarten
Kuhlager Seele

Platz 3
Kuhweide
An den Saumseen
Durlach Süd
Grünwinkel