Bezirksverband der Gartenfreunde Karlsruhe e.V.

Aktuelle News

Vorzeigeprojekt „Karlsruher Klinikgarten“ öffnet für Besucher

Ende September weihte der Bezirksverband der Gartenfreunde Karlsruhe gemeinsam mit dem städtischen Klinikum und dem Gartenbauamt Karlsruhe den neuen Klinikgarten in der Kleingartenanlage Exerzierplatz ein. Entstanden ist hier in wegweisender Zusammenarbeit aus drei ehemaligen Kleingartenparzellen eine grüne Oase für Patienten und Mitarbeiter des Klinikums sowie interessierte Besucher.

Bild: V.r.n.l.: Bürgermeister Klaus Stapf, Klaus Weindel, stellvertretender Leiter des Gartenbauamts, Alfred Lüthin, Vorsitzender des Bezirksverbands der Gartenfreunde, Prof. Dr. Hans-Jürgen Hennes, medizinischer Geschäftsführer des Städtischen Klinikums und Roland Horatschek, Vorsitzender des Kleingartenvereins Exerzierplatz.


Super Ernte im Obst- und Gartenbauverein Bruchsal

Das diesjährige Erntedankfest des Obst- und Gartenbauvereins 1879 e. V. Bruchsal war ein großer Erfolg. Dank des milden Frühlings und Sommers konnten jeden Menge Obst und Gemüse geerntet werden. Auf dem Bild präsentieren der Ehrenvorstand des Verbands der Kleingärtner Baden-Württemberg (VKBW), Wolfgang Walter, und seine Frau Gerlinde Walter zum Festtag ein buntes Potpourri an Ernteergebnissen.
Das Erntedankfest ist eine der ältesten Feierlichkeiten überhaupt. Früher lebten über 80 Prozent aller Menschen auf und vom Land. Im Winter waren sie von der eingebrachten Ernte abhängig. Deshalb gehörte es am Ende der Erntezeit dazu, für das Wachsenlassen der Früchte zu danken. Das Erntedankfest zeigt, dass das täglich Brot nicht so alltäglich ist, sondern erarbeitet werden muss. Auch im Obst- und Gartenbauverein Bruchsal wurden alle fleißigen Gartenbesitzer für ihre Arbeit während des Jahres mit einer reichlichen Ernte belohnt.


Sich gegen Schäden absichern

Wiebke, Lothar und Jeanett – so hießen einige der Stürme, die in den vergangenen Jahren große Schäden verursacht haben. Hinzu kommt eine deutlich zunehmende Einbruchhäufigkeit in Kleingärten mit hohen Sachschäden. Nicht selten ist ein bewusst gelegter Brand die unmittelbare Folge eines Einbruchs, um Spuren zu verwischen. Umso wichtiger ist es, sich mit einer Anmeldung zur FED-Versicherung vor den finanziellen Folgen derartiger Schadenereignisse zu schützen. Melden Sie Ihre Gartenparzelle zur Versicherung an, so dass alle Ihre auf dieser Gartenparzelle vorhandenen und baurechtlich genehmigten Gebäude sowie deren Inhalt versichert gelten. Zum versicherten Inhalt gehören die Einrichtungs- und Haushaltsgegenstände, wie sie üblicherweise in einer Gartenlaube vorhanden sind, die Gartenmöbel und die zur Bewirtschaftung des Gartens dienenden Gartengeräte. Einige Gegenstände sind nur bis zu einem festgelegten Höchstbetrag geschützt. Sachen, die Sie üblicherweise nicht im Gartenhaus aufbewahren sollten, sind vom Versicherungsschutz ganz ausgeschlossen. Versicherungsschutz besteht gegen Schäden durch Feuer (auch Explosion), Sturm, Hagel, Einbruchdiebstahl und Einbruchversuche.



Asiatischen Tigermücke im KGV Freiburg Nord entdeckt

Im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie der KABS/IfD in Zusammenarbeit mit der Universität Freiburg wurde kürzlich eine größere, brütende Population der Asiatischen Tigermücke in Freiburg entdeckt.
Dabei konnten in der Kleingartenanlage Freiburg Nord in ca. 18% aller untersuchten Wasserbehältnisse, insbesondere Regentonnen, Entwicklungsstadien von der Tigermücke (Aedes albopictus) gefunden werden. Die Anzahl der Individuen variierte dabei zwischen einigen wenigen und mehreren hundert pro Container. Neben Larven und Puppen in den Brutgewässern konnten in einigen Parzellen auch frisch geschlüpfte Adulte der Asiatischen Tigermücke beobachtet werden, die sich in typischen Ruhezonen (z.B. Gebüschen) in der Nähe der Brutstätten aufhielten.


Bodenproben

Eine korrekte Düngewirtschaft schont unsere Umwelt, aber auch den Geldbeutel des Kleingärtners. Jedes Gramm zu viel aufgebrachtes Düngemittel wandert ungenutzt in das Grundwasser. Der Bezirksverband der Gartenfreunde Karlsruhe bietet seinen Mitgliedern eine preisgünstige Bodenanalyse mit schriftlicher Düngeberatung zum Preis von 13,00 Euro an. Die Untersuchung erstreckt sich auf den pH-Wert, Phosphat, Kalium, Magnesium und Calcium. Die Kleingartenvereine wurden mit Rundschreiben gebeten, ihren Mitgliedern eine Sammelaktion zur Entnahme von Bodenproben anzubieten. Wenn Sie an der Analyse Ihres Gartenbodens interessiert sind, wenden Sie sich bitte an Ihren Vorstand. Die schriftliche Düngeberatung wird Ihnen direkt nach Hause gesendet.

So ziehen Sie eine Bodenprobe richtig

Proben sollten möglichst jeweils nur von einer einheitlich genutzten Fläche entnommen werden, wie z.B. das Gemüsebeet, die Obstfläche, der Rasen, das Erdbeerbeet etc.
Diese müssen dann auch speziell gekennzeichnet werden.
Die Zeit für die Probenahme ist am zweckmäßigsten der Herbst oder das zeitige Frühjahr, und zwar vor einer Düngergabe, egal, ob mit Mineraldüngern oder mit Kompost.
Die Bodenprobe muss einen repräsentativen Querschnitt der Bodenkrume widerspiegeln.
Entnahmetiefe bei:

• Gemüsegarten 20-25 cm

• Obstbäume, Sträucher 30 cm

• Rasenflächen maximal 10 cm

Von der zu untersuchenden Fläche sollten mehrere, gut verteilte Proben entnommen (von etwa 10 –15 Stellen) und in einem peinlichst sauberen Gefäß zu einer Mischprobe vereinigt werden.
Proben können sowohl mit einem Bohrstab als auch mit einem Spaten entnommen werden. Den Bohrstab sticht man senkrecht in den Boden hinein, dreht ihn um 180 °, zieht ihn wieder heraus und entfernt dann die Probe aus der Nut.
Bei der Entnahme mit dem Spaten hebt man den ersten Stich heraus und trennt mit dem zweiten Stich eine 3- 5 cm dicke Scheibe über die gesamte Blattlänge des Spatens ab, dann entfernt man den größten Teil der Erde bis auf einen schmalen Streifen und stellt aus diesen Streifen die Mischprobe her.
Die gesammelten Bodenproben werden gut durchmischt und in einen unbenutzten Plastikbeutel gefüllt. Die so gesammelte Mischprobe (etwa 250 g je Probe) wird fest verschlossen und außen mit dem Namen, der Adresse sowie mit der Bezeichnung der Fläche (z.B. Gemüse, Obst etc.) versehen.