Neben seinem Hochbeet hat Wolfgang Walter einen Zollstock liegen. Die Samen müssen etwa einen Zentimeter tief in die Erde eingebracht werden. Für die Aussaat gibt es oft genaue Angaben, so sollten etwa Radieschen-Reihen einen Abstand von 20 Zentimetern haben. Gar so streng müsse man da aber nicht sein, verrät der Kleingärtner, während er Rettichsamen neben die Radieschen setzt. Gerät eine Aussaat mal zu eng, „kann man hinterher immer wieder etwas rauszupfen“. Nachdem Walter eine Reihe Rettichsamen ausgesät hat, klopft er die Erde fest. Dann wird angegossen. Alte Samentütchen müssen übrigens nicht zwingend entsorgt werden: „Um zu sehen, ob etwas noch gut ist, kann man es erst einmal zu Hause im Blumentopf einpflanzen“, erklärt der Kleingärtner Kommt was, ist es noch zu gebrauchen.“